Dienstag, 9. August 2016

SpaceNavigator funktioniert wieder

Mit der gerade veröffentlichten Firestorm Version 4.7.9 funktioniert nun auch der 3Dconnexion SpaceNavigator wieder unter Linux 64bit. Getestet habe ich das unter Linux Mint 18 Cinnamon. Sollte der SpaceNavigator wider Erwarten nicht funktionieren, so muss eventuell der aktuelle Benutzer noch der Gruppe "input" hinzugefügt werden: sudo adduser <username> input.

Nach dem Start von Firestorm sollte im Log dann ein Eintrag über die erfolgreiche Initialisierung auftauchen:

$ grep joystick .firestorm_x64/logs/Firestorm.log 
newview/llviewerjoystick.cpp(268) : 2016-08-09T07:16:01Z INFO: init: ndof: mDriverState=1; mNdofDev=0xea67820; libinit=1

Danach kann auch wieder auf die Joystick-Konfiguration innerhalb von Firestorm zugegriffen werden.


Mittwoch, 18. Mai 2016

Das älteste Prim auf privatem Land

Nur durch Zufall bin ich auf das vorgeblich älteste Prim auf privatem Land in Secondlife gestoßen. Es ist auf Sistiana zu bewundern und wurde angeblich von Morix Bulloch am 25. März 2004 dort platziert. Den Prims in Secondlife sieht man ihr Alter ja leider nicht an. Interessant, jedoch auch unspektakulär: ein einfacher schwarzer Zylinder:


(Die Oberfläche musste ich mitfotografieren, da erst dann der Hover-Text über dem Prim sichtbar bleibt.)

Mittwoch, 2. März 2016

Verschandelt

Wie kann man nur so ein wunderbar gestaltetes Stückchen Land mit ein paar in der Luft hängenden Vendoren verschandeln? Das hätte es nun wirklich nicht gebraucht. Die schöne Landschaft ist genug Magnet um Besucher anzulocken. Hinweise auf den Shop funktionieren auch viel dezenter, z.B. in einer Hütte auf dem Land. Aber so? NEIN! Wer den Landstrich dennoch besuchen möchte, reist nach Kartimar.


Bessere Fotos mit Firestorm

Jeder kennt das Problem: die Screenshots in Secondlife sind immer sehr dunkel. Bei vielen Monitoren oder Grafikkarten kann man den sogenannten Gamma-Wert einstellen, welcher eine Anpassung der Helligkeitswerte eines Bildes entsprechend dem menschlichen Empfinden bewirkt. Natürlich wirken sich die Einstellungen an Monitor oder Grafikkarte nicht auf den Screenshot aus. Es muss eine Lösung in Firestorm her.

In den Grafikeinstellungen von Firestorm (Menü "Avatar -> Einstellungen -> Grafik -> Hardware") ist bereits ein Regler für Gamma enthalten, jedoch ist dieser immer abgeblendet, sobald einfache Shader verwendet werden. Diese sollte man auch nicht abschalten.

Es gibt jedoch einen zweiten Weg: über die Atmosphäreneinstellungen. Diese erreicht man, wenn man oben am Bildschirmrand auf "Himmel" klickt oder über das Menü "Welt -> Umgebungs-Editor -> Himmel-Voreinstellungen -> Einstellungen bearbeiten". Es erscheint das hier rechts dargestellte Fenster. Im unteren Teil kann der Gamma-Wert angepasst werden.

Für mich hat sich ein Wert von 1.74 als optimal erwiesen. Die Bilder sind mit dieser Einstellung deutlich heller.

Anschließend muss man der eigenen Einstellung einen eindeutigen Namen geben (hier im Beispiel "MySettings") und die Einstellungen mit einem Klick auf "Speichern" sichern.

Ab jetzt kann man immer auf diese Einstellung zugreifen. Einfach "Himmel" am oberen Fensterrand anklicken und die eigene Einstellung (steht immer ganz oben) auswählen.

Nun kann es passieren, dass nach einem Teleport plötzlich andere Einstellungen geladen werden. Dann muss noch der Schalter "Umgebung automatisch auf Regions-/Parzelleneinstellungen setzen" unter "Avatar -> Einstellungen -> Firestorm -> Windlight" ausgeschaltet werden.

Hier ein Beispiel mit den Default-Einstellungen, also ohne Anpassung des Gamma-Wertes und ohne irgendwelche Windlight-Einstellungen:


Und hier der gleiche Screenshot nach der Anpassung des Gamma-Wertes:


Man erkennt deutlich den Unterschied.

Dienstag, 1. März 2016

Netherwood

Seit langem wieder einmal habe ich in die Liste der Editors Pick's geschaut und dabei gleich ein kleines Schmuckstück entdeckt: Netherwood. Die Landschaft entstand inspiriert vom Lake District. Aber schaut selbst:







Montag, 4. Januar 2016

Handel mit Lindendollar weitgehend sinnfrei

Seitdem Linden Labs den Handel mit Linden Dollar (L$) nicht mehr für autorisierte Wiederverkäufer erlaubt bzw. das "Authorized L$ Reseller Pilot Program" zum 1. August 2015 eingestellt hat, ist der Handel mit L$ weitgehend sinnfrei geworden. Nach meiner eigenen Analyse wird der Kurs des Linden Dollar durch Linden Labs künstlich dem realen Dollarkurs angepasst. Ein echter Markt ergibt sich dadurch nicht mehr. Die Grafik zeigt die Handelsspanne und die Kurse des L$ gegenüber dem US$ für die vergangenen eineinhalb Jahre. Für jeden Verkauf von L$ über die nun einzig zugelassene Linden Labs eigene Börse LindeX werden 3,5% des Verkaufsbetrages Gebühren berechnet. Für jeden Kauf von L$ sind 0,30 US$ fällig. Bei einer maximal zu erwartenden Marge von 1% ist das nur noch Augenwischerei.

Wozu LindeX immer noch die Möglichkeit bietet, L$ per Limitkauf oder -verkauf zu handeln ist mir schleierhaft. Ausländische Secondlife-Nutzer können heutzutage ausschließlich vom US$-Kurs gegenüber der eigenen Währung profitieren.

Die Daten zu obiger Auswertung basieren auf den von Linden Labs zur Verfügung gestellten Informationen.

Freitag, 21. August 2015

Firestorm 4.7.3 wieder als 64bit-Version für Linux verfügbar

Seit kurzem ist eine neue Firestorm-Version verfügbar, welche nach langer Wartezeit nun auch wieder als 64bit-Variante für Linux zur Verfügung steht. Ein paar Highlights der Version 4.7.3 sind:

  • Project Layer Limits, mit denen bis zu 60 (!) Layer Kleidung angezogen werden können
  • das für den Marketplace wichtige VMM (Viewer Managed Marketplace)
  • RLV fixes
  • die Möglichkeit, Unterordner in den Outfit-Ordnern zu erstellen wurde wieder hinzugefügt
  • 64bit-Build können den für Texturen zugeteilten Speicher bis auf 1GB hochstellen, intern werden dann max. 2GB für Texturen verwendet, was zu viel weniger Texturen-Löschen im Speicher führt
  • die Erzeugung der Schatten des Avatars mit Mesh-Bekleidung oder -Form wurde verbessert
  • Schärfentiefe funktioniert jetzt auch unter Wasser

Weitere Änderungen können dem Blog-Posting der Firestorm-Entwickler oder den Release-Notes entnommen werden.

Ich persönlich hatte mich schon von der 64bit-Unterstützung und generell von einem Viewer unter Linux verabschiedet, da die letzte Firestorm-Version aufgrund von Bibliotheks-Inkompatibilitäten nicht zur Verfügung gestellt werden konnte. Außerdem hat Lindenlabs bekannt gegeben, dass die Linux-Unterstützung im Viewer aufgrund der geringen Nutzerzahl (angeblich nur 1% der Premium-Mitglieder) eingestellt wird. Lindenlabs erklärte sich allerdings bereit, Entwicklungen aus der Opensource-Gemeinde für Linux in ihren Viewer zu übernehmen.

Wie es nun scheint, geht jedoch die Entwicklung von Firestorm für Linux und auch in der 64bit-Variante weiter. Ein großes Dankeschön an das Firestorm-Team!