Montag, 5. Mai 2014

Avatare online

Die Anzahl der gleichzeitig eingeloggten Avatare ist, gegenüber landläufiger Meinung, relativ stabil. Zwar zeigt sich über den Zeitraum von zwei Jahren ein sehr leichter Abwärtstrend, doch der ist nicht so gravieren, dass man gleich vom Ende von Secondlife sprechen müsste. Bemerkenswert ist, das gerade an Weihnachten immer extrem weniger Avatare online sind. Gut zu wissen, dass es für viele doch noch ein RL gibt. Im Gegensatz zum Vorjahr hat die Anzahl der Online-Avatare im Mai sogar zugenommen.


Der kleine Ausschlag nach unten Ende Januar und im Februar 2014 hat leider technische Ursachen.

Samstag, 3. Mai 2014

TIME OUT!... "Take a Time Out and Relax"

Einen Ort, der so heißt, muss man einfach besuchen. Eine wunderschön gestaltete Sim läd an vielen Plätzen zum Verweilen ein. Auf dieser Sim ist für jeden etwas dabei: Plätze zum Ausspannen, Cafés zum Plausch mit Freunden, Wanderwege durch die Natur und auch die eine oder andere etwas gruseligere Stelle.








Viel Spaß und bis zum nächsten Mal, Euer Myan.


Donnerstag, 1. Mai 2014

Jeder braucht ein bisschen Geld

Wie in vielen Online-Spielen so kann man auch in Secondlife handeln. Die virtuellen Gegenstände kosten einen vom Händler vorgegebenen Betrag einer virtuellen Währung, in Secondlife Linden-Dollar oder kurz L$ genannt. Wie aber nun kommt man zu Linden-Dollar, um sich z.B. bessere Kleidung, Schuhe, Schmuck zu kaufen oder die Miete für das bewohnte Land bezahlen zu können?



In Secondlife kann man L$ erhalten, indem man auf einem Land eine bestimmte Zeit verbringt. Der Eigentümer des Landes verteilt dabei zufällig auf die anwesenden Avatare eine kleine Anzahl an L$. Hintergrund ist, dass der Wert des Landes durch Besucher steigt (gemessen durch den Avatar-Traffic). Der Eigentümer erhofft sich, durch einen späteren Verkauf des Landes einen höheren Verkaufspreis zu erzielen.

Eine zweite Möglichkeit sind Contests. Dabei veranstalten Clubs einen Wettbewerb zu einem bestimmten Thema. In den meisten Fällen geht es dabei um das schönste oder ausgefallenste Outfit zu einem Thema. Die Contest-Teilnehmer registrieren sich dazu auf einem sogenannten Contest-Board im Club. Anschließend können die Anwesenden auf dem Contest-Board für ihren Favoriten stimmen. Nach einer vom Veranstalter vorgegebenen Zeit wird das Contest-Board geschlossen und dabei der Gewinner ermittelt. Gute Chancen hat man, wenn man mit ein paar Freunden, die dann für einen stimmen, zusammen ausgeht.

Wie im richtigen Leben so kann man natürlich auch in Secondlife mit einem Job L$ verdienen. Eine häufige Tätigkeit ist Animateur bzw. Dancer in einem Club. Je nach eigenem Geschick und vor allem auch der Größe und Beliebtheit eines Clubs lassen sich so regelmäßig gute L$ verdienen.

Oft nachgefragt werden auch Verteiler von Werbezetteln (Notecards), die aber nicht gern gesehen sind, da Werbung verteilen an den meisten Orten nicht erwünscht ist. Von dieser Tätigkeit rate ich ab, da es schon oft vorgekommen ist, dass Avatare wegen Spam bei LindenLabs gemeldet und dann mit Sanktionen belegt wurden.

Wer es sich zutraut und moralisch keine Probleme damit hat, kann auch mit Jobs, die FSK18 sind, L$ verdienen. Die Beschreibung dieser Jobs sprengt allerdings den Rahmen und die Alterseinstufung dieses Blogs ;)

Die wichtigste Möglichkeit, L$ zu erhalten ist natürlich der Kauf mit echter Währung. Die von LindenLabs betriebene Tauschbörse heißt LindeX. Dort kann man per PayPal oder mit Kreditkarte Einzahlungen vornehmen und dann Linden-Dollar zum Tageskurs kaufen. Wie an einer richtigen Börse ist es dort auch möglich, Kauf- oder Verkaufs-Orders einzustellen, die ausgeführt werden, wenn der L$-Kurs einen bestimmten Wert erreicht hat.

Außerdem bieten verschiedene Währungsshops an, Euro oder US$ gegen L$ zu tauschen. Seit Mitte 2013 dürfen diese Währungsshops allerdings nur noch L$ verkaufen. Sie dürfen keine L$ mehr ankaufen und in echte Währung tauschen, denn dies bleibt der LindeX vorbehalten. Beim Kauf von L$ sollte man sich an die Währungsshops halten, die Autorisierter Linden Dollar Wiederverkäufer sind.

VirWoXMein Favorit beim Kauf von Linden-Dollar ist VirWoX. Seit langer Zeit bietet dieser Währungsshop den besten Tageskurs, um Linden-Dollar zu kaufen. Auch das Handling ist dort sehr einfach. Probleme hatte ich mit diesem Währungsshop nie. Einzahlungen können dort per Überweisung, Bitcoin, Kreditkarte, PayPal, Sofortüberweisung, paysafe-Card, Ukash und Skrill vorgenommen werden. Von paysafe und Ukash würde ich allerdings abraten, da diese beiden Gebühren von 20% bzw. 15% verlangen! PayPal hat immer hervorragend funktioniert. Ein weiterer Vorteil dieses Währungsshops: wenn es wirklich einmal zu Problemen kommen sollte, so kann man einen deutschen Support in Anspruch nehmen. Rechts seht ihr den aktuellen Tageskurs. Durch einen Klick auf das Bild rechts unterstützt ihr mich ein bisschen und landet direkt bei VirWoX.

Wer weitere Möglichkeiten des Geldverdienens in Secondlife kennt, kann seine Erfahrungen gern in den Kommentaren hinterlassen.

Montag, 17. März 2014

Secondlife nach einem halben Jahr Pause

Wie die Überschrift schon sagt, habe ich mit SL etwas länger Pause gemacht. Das "Loch" im Blog lässt sich nicht mehr stopfen. Wie ich aber so sehe, hat sich in Secondlife eigentlich gar nichts geändert. Das Leben in der Simulation ist immernoch dasselbe. Einen neuen Viewer (Firestorm) gab es. Jetzt für Linux sogar in 64 Bit (bei dem ich schon auf die ersten Bugs gestoßen bin).

Zu Hause gab es keine großartigen Veränderungen. Der Nachbar zum Strand hin zieht eh alle zwei, drei Wochen um und der Nachbar über die Straße ist wohl ausgezogen. Der war eh egal. Hatte sein Land immer mit Bannlinien versehen.

Aktuell sieht es hier so aus:
Also bleibt nur zu vermelden: keine besonderen Vorkommnisse.

Dienstag, 9. Juli 2013

Wie in der Sardinenbüchse

Sehr lustig anzuschauen, wie auf dem Landepunkt in Boardroom bei einem Rolling Restart haufenweise Bots ankommen, die diese Sim offensichtlich als Backupposition bei einem Sim-Neustart vorgesehen haben. Keiner bewegt sich weg. Alle stehen gestapelt auf dem Landepunkt - aktuell 42 Avatare. Bots eben...

Freitag, 17. Mai 2013

Google+ - Ihr neuer Name wird überprüft

Nun ja, es ist so eine Sache mit meinem Namen. Vielen Leuten bin ich unter meinem Namen Myan Thor bekannt. Dazu zählen hauptsächlich meine Freunde aus Second Life und auch ein paar andere Webseiten, die Second Life zum Thema haben, kennen mich unter diesem Namen. Nicht ganz unbedeutend sind auch ein paar Second Life-Zahlungsdienstleister, die Zahlungen für mich unter meinem Namen Myan Thor abwickeln. Für all diese bin ich Myan Thor. Und das möchte ich bitte auch so lassen, denn es handelt sich dabei um einen virtuelle Charakter und um eine virtuelle Welt, in der ich mir einen Namen ausdenken durfte. Ich habe dort ja weder Vater noch Mutter. Bei der Anmeldung für die Simulation Second Life konnte ich gar nicht meinen echten Namen angeben, sondern durfte mir einen Vornamen und aus einer vorgegeben Liste einen Nachnamen auswählen. Auch möchte ich keinerlei Verbindungen zwischen meinem virtuellen und realen Leben, wie es wohl von Google mit der Funktion "Auch bekannt unter" angedacht ist, herstellen. Ich treibe damit kein Schindluder oder sonstige nicht ganz astreine Aktivitäten, denn sonst währe ich meinen Avatarnamen in Second Life ganz schnell wieder los.

Deshalb wundert mich auch das Beharren Googles auf einer Richtlinie, die ich bei der Anmeldung zu Google+ niemals akzeptieren musste. Ich habe wirklich die Benutzungsrichtlinien durchgelesen und dort stand nichts von einer Namensrichtlinie. Ich weis leider nicht, was die Regeln im amerikanischen Recht vorsehen. Hierzulande jedenfalls muss der Änderung der AGBs (evtl. entsprechen diese den Nutzungsrichtlinien) bekanntgegeben werden und die Nutzer müssen in einer angemessenen Frist entscheiden, ob sie diese neuen AGBs akzeptieren oder nicht. Nachträgliche oder mit dem Akzeptieren der Nutzungsbedingungen stillschweigend eingeführte Zusatzregelungen gelten in Deutschland nicht. Sie sind kein Vertragsbestandteil.

Ok, ich benutze hier einen kostenlosen Dienst. Ich bin mir dessen auch bewusst. Google kann entscheiden, ob sie meine Nutzerdaten weiter für ihre Zwecke nutzen möchten oder nicht. Denn genau aus diesem Grund sind viele der Google-Services kostenlos. Die Benutzer bezahlen mit der Aufweichung ihrer Privatsphäre. Und da ist Google beileibe nicht alleine. So gut wie alle kostenlos verfügbare Dienste müssen auf irgendeine Weise Geld verdienen. Und das tun sie eben mit den mehr oder weniger komplexen Nutzerprofilen.

Aber bitte Google, tu mir einen Gefallen. Bitte entscheide dich!

Montag, 13. Mai 2013

Miniascape

Auf Miniascape findet sich eine sehr kleine, aber dafür sehr gelungene Installation. Gezeigt wird ein Weg, welcher von Bäumen und Gräsern umschlungen ist. Dazu noch eine Beleuchtungseinstellung, die an einen sehr späten Sommerabend erinnert.


Am Ende des Tunnels findet man sich auf einer großen Wiese wieder.